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Migration und Integration aus der Sicht der BAG - RHV

Die Akademie der BAG - RHV widmet sich Zukunftsfragen, so auch der Migration und Integration und den gegenwärtigen Herausforderungen.

Wir stehen vor der schwierigen Aufgabe, eine gemeinsame menschliche, politische und Toleranz Kein RassismusToleranz Kein Rassismusrechtliche Basis zu erarbeiten, die der Integration von Migranten und der Lebenswirklichkeit der Aufnahmegesellschaft gerecht wird.

Der Dialog ist eines der wichtigsten Instrumente der Kommunikation, besonders in einer Welt der Globalisierung und der Beschleunigung. Trotz all dem verliert der direkte Dialog zwischen der Zivil­gesellschaft (besonders gefordert sind hier NGOs mit UN Berater, Geistliche), Wissenschaft und Politik nicht an Bedeutung.

Die Akademie BAG - RHV bietet einen strukturierten Rahmen für diesen Dialog, und will mit einem Tierschutz- und Verständnisprogramm einen Beitrag leisten um den kulturellen / religiösen Meinungsaustausch zu aktuellen tierschützenden, politischen und gesellschaftlichen Themen zu versachlichen und so auf eine rationale Ebene zurückzuführen.

Hundeverbot MuslemeHundeverbot Musleme„Gehen Sie mit dem Hund weg, ich bin Moslem!“.

Als Moslem halte sie aus religiösen Gründen Hunde für unrein und möchte daher nicht mit ihnen in Berührung kommen!

Hier ist es wichtig, im Rahmen der Integration den Migranten unseren Tierschutz und den Stellenwert der Haus-, Gebrauchs-, Rettungs- und Diensthunde, in einem Aufklärungsprogramm näher zu bringen.

 

 

Hier wollen wir mit einem umfangreichen Aufklärungsprogramm, bereits in der frühkindlichen Erziehung diese Problematik, präventiv angehen. Nicht nur zum Schutz unserer Vierbeiner, sondern auch damit hier kein Nebenkriegsschauplatz in der angespannten Migrationssituation aufkeimen kann. 

Probleme und deren Hintergrund

Der Islam ist eine Religion, in der Hunde traditionell eher schlecht abschneiden, ähnlich wie im Judentum. Sie gelten gemeinhin als unreine Tiere, denen man lieber aus dem Weg geht. In islamischen Ländern haben sie daher auch keine besonders große Tradition als Haustiere. Nach strenger islamischer Auffassung ist das Halten von Hunden als Wach- oder Hütehunde die einzige Ausnahme.   Durch ihre Aufgabe erfuhren sie eine bestimmte Form der Anerkennung. Wichtig ist dabei, dass der Hund nicht ins Haus oder in die Wohnung kommt. Im Koran heißt es, dass Engel keine Häuser betreten, in denen sich Hunde aufhalten.

Hunde im Koran und in der Fatwa

Im Koran selbst ist kaum von Hunden die Reden, häufiger jedoch in den Hadithen, KoranKoraneiner Sammlung an Geschichten und Legenden vom Prophet Mohammed. Auch sie gelten als Grundlage religiöser Regeln.

Auf Basis der Heiligen Schriften werden Fatwas, also von muslimischen Autoritäten ausgesprochene Rechtsauskünfte, abgeleitet. Auch für Hunde gibt es hier Regelungen, leider keine besonders gute: Schwarze Hunde, zum Beispiel, dürfen getötet werden, ebenso beißende.

Dahinter steckt nicht nur die Angst vor Hunden als gefährliche Raubtiere.                     Die Überlieferung besagt, dass der Teufel sich hin und wieder in einen schwarzen Hund verwandelt. Somit ist klar, wo diese Abneigung ihren Ursprung hat. Wird jedoch ein andersfarbiger Hund getötet, so ist dies eine Sünde, für die Buße getan werden muss. Da jedoch die islamische Rechtsprechung uneinheitlich ist, trifft dies nicht überall zu.

Oft gilt auch der Speichel von Hunden als unrein und man muss sich reinigen, wenn man damit in Berührung gekommen ist. Ansonsten kann man die Gebete zu Allah nicht respektvoll ausüben. Ob die bloße Berührung mit einem Hund als unrein gilt, schwankt in den Auffassungen.

Hunde sind, wie man sieht, ein heikles Thema im Islam. Einen heftigen öffentlichen Streit gab es 2007, als der schwedische Künstler Lars Vilk den Propheten Mohammed in einer Karikatur als Hund darstellte.

Besondere Hunde im Islam

Immer wieder ist zu lesen, dass in der Ursprungszeit des Islam Hunde noch kein so umstrittenes Thema waren. Einigen Berichten zufolge liefen zu Zeiten des Propheten Hunde in den Moscheen herum und gehörten dort zum normalen Alltag.

Außerdem schrieb man dem Hund besondere Fähigkeiten zu. Hunde sollen mehr sehen und spüren als Menschen. Hört man einen Hund bellen, so solle man beten, um sich vor Unheil zu schützen. Denn vielleicht hat der Hund etwas Unsichtbares gesehen.

In mehreren Legenden aus dem islamischen Raum wird eine gute Tat gegenüber Hunden belohnt: Es wird von Menschen erzählt, die einen an Durst leidendem Hund begegnen und diesen mit Wasser versorgen. Der Prophet Mohammed lobt diese wohltätige Handlung und zeigt sich erkenntlich: Er befreit den Mensch von seinen Sünden und lässt ihn ins Paradies eingehen:

Während ein Mann unterwegs war, spürte er starken Durst. Er kletterte in einen Wasserbrunnen hinab und trank daraus. Als er wieder draußen war, sah er einen Hund, dessen Zunge heraushing und vor starkem Durst den Sand fraß.

Der Mann sagte zu sich: »Der Hund wurde vom starken Durst genauso befallen wie ich.« Er füllte dann seinen Schuh mit Wasser, hielt diesen mit seinem Mund fest, kletterte hinauf und tränkte den Hund damit da dankte ihm Allah dafür und vergab ihm (seine Sünden).

„Die Leute sagten: »O Gesandter Allahs, erhalten wir auch einen Lohn (von Allah) wegen der Tiere?«

Der Prophet erwiderte: »Wegen jedem Lebewesen gibt es Lohn!«

(-Hadith sahih bei Buchari, dtsch. Ausg., Nr. 2363, zitiert nach islam-pedia.de)

Und auch Hunde haben das Recht, ins Paradies zu kommen. In der Siebenschläferlegende (18 Al-Khaf), die sowohl im Christentum als auch im Islam zugeordnet wird, ist ein Hund der Held. Er bewacht den Schlaf der Siebenschläfer (die sieben Heiligen, die in einer Höhle Schutz suchen). Dieser Hund namens Kitmir wurde dafür mit dem Einlass ins Paradies belohnt.

Islamische Hunde in der Gegenwart

Wie so oft sind religiöse Texte Auslegungssache und es hängt von jedem Menschen selbst ab, wie intensiv er eine Religion betreibt oder sie in seinem Alltag auslebt. Ohne Frage gibt es auch muslimische Menschen, die Hunde lieben und mit ihnen zusammenleben. Genauso gibt es auch überall Hundehasser, ohne dass dies einen religiösen Hintergrund haben muss.

Jahrtausendealte Traditionen, egal wie richtig oder falsch sie sind, transportieren Vorurteile, die auch in der Gegenwart oft nur schwer abzubauen sind. Wenn in einer Kultur über Hunderte von Jahren eine bestimmte Tierart als aussätzig gilt, dauert es verständlicherweise, dieses Bild zu verändern. Kulturelle Tabus gibt es in jeder Gesellschaft – während bei uns Kühe als Hauptnahrungsmittel dienen, werden sie in Indien als heilige Tiere verehrt. Andere Tiere, vor denen wir uns ekeln, gelten in anderen Ländern als kulinarische Delikatesse.

Begegnest du muslimischen Menschen, die Angst vor deinem Hund haben oder ihm aus dem Weg gehen wollen, nimm das nicht persönlich. Vielleicht schaffst du es sogar, ihnen zu zeigen, dass von deinem Hund keine Gefahr ausgeht.

Außerdem gibt es genug muslimische Menschen in Deutschland, die mit Hunden überhaupt kein Problem haben. Andere haben vielleicht bisher noch wenig oder schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht.

In vielen Ländern gelten Hunde auch vor allem als Arbeitstiere, die draußen auf dem Hof leben oder die Viehherden bewachen. Vor diesem Hintergrund ist es durchaus befremdlich, dass sie bei Menschen in anderen Ländern sogar im Bett schlafen, mit hübschen Halsbändern geschmückt, beim Hundefrisör gestylt und im Alltag verhätschelt werden. Diese Arbeitstiere werden respektiert. Verachtet werden meist nur die Straßenhunde: Sie ernähren sich von Abfall und sind daher unrein. Zieht man den Bogen von der Ernährung, so sind Hunde, die der Mensch füttert auch nicht unrein.

Unter den drei Lehrmeinungen (der Hund ist rein, der Hund ist unrein, nur der Speichel des Hundes ist unrein) herrschen die letzten beiden vor. Selbst hier gibt es Ausnahmen: Von Hunden apportierte Jagdbeute gilt als rein, trotz Kontakt mit dem Hund und seinem Speichel.

Insgesamt ist das Bild des Hundes im Islam also recht komplex.

 

Dank der zugesicherten Unterstützung dreier Hauptsponsoren, können wir nun unser Vorhaben starten.

Leider verschiebt sich dieses Projekt aus der allgemeinen Covid19 - Situation.

 

Aus aktuellen Anlass haben sich unsere Hauptsponsoren zurückgezogen!

In den sozialen Netzwerken gibt es uns unbekannte Personen, welche in verschiedenen Rettungshundegruppen massiv negativ gegen unser Sponsoring vorgehen. Ferner Denunzieren sie einzelne Personen und verunglimpfen das Geschäft von unseren Sponsoren.

Ebenso verbreiten sie negative und abwertende stimmungsmachende, unsachliche Kommentare über dieses Projekt.

Hier könnte man schon fast einen Angriff von RECHTS vermuten! 

 

 

 

 

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